Freitag, 18. Juli 2008

Gedanken an die Vergangenheit

Aus der Geschichte der Familie Haben - Valentin


Die Sippe der Haben ist an der Südwestgrenze des Reiches weit verbreitet. Dort, wo der Hunsrück seine Ausläufer gleichsam als Vorposten hinaussendet in das Lothringer Land, dort wirken und schaffen sie als bodenständige Landleute oder heimattreue Arbeiter seit über 300 Jahren
Wir schreiben das Jahr „1680“
Wieder einmal ist Urexweiler, ein kleines Dorf im Oberamt Ottweiler von den französischen Invasionstruppen dem Erdboden gleichgemacht.
Zaghaft nur wagen die ersten Neusiedler den Aufbau der alten Heimat.Im Laufe der Jahre aber wächst ihre Zahl. 1684 sind es vier, 1701 bereits vierzehn Haushaltungen, die hier eine neue Existenz gründen. Eine dieser Familien ist die von
H a n s J a k o b H a b e n.
Er muss als der Urahn der Habens im Grenzland gelten; denn in keiner älteren Liste des Oberamtes Ottweiler kommt der Name vor. Warscheinlich ist Hans Jakob im Zuge der Neubesiedlung des Gebietes zugewandert Das Haushaltungsbuch von 1707 nennt ihn als Jackob Haffen. Er hat nach Angaben der selben Quelle neun Kinder, davon 5 über zwölf und vier unter zwölf Jahren. Wie fast alle anderen Urexweilers in jener Zeit ist auch die seinige katholisch. Den Gottesdienst müssen sie in Ottweiler besuchen, wobei sie unter den schlechten Wegeverhältnissen oft viel zu leiden haben.

Die Lebensbedürfnisse der Siedler sind sehr gering. Darum arbeitet sich Hans Jakob rasch voran. Mit der Familie wächst sein Wohlstand. Und dieses Werk setzt sein Sohn, Hans Peter, der die Wirtschaft von ihm übernimmt, fort.
Hans Peter H a b e n
Ist um 1690 geboren. Im Mai 1721 schließt er die Ehe mit der „ehrenwerten Jungfrau“ Cathrina Juchems (Jochem) aus Hettigweiler. Diese Ehe ist offenbar sehr glücklich gewesen. Nicht weniger als 13 Kinder gingen aus ihr hervor. Auch der Wohlstand Hans Peters wächst von Jahr zu Jahr. 1741 besitzt er ein Haus und 4 Pferde. Sein Vermögen ist mittelständig. Auch Schulden hat er, und zwar 50 Gulden. Sein so erfolgreiches Leben beschließt er am 8. Juni 1762, tief betrauert von Frau und Kindern. Zur Zeit seines Hinscheidens sind die drei ältesten Söhne und eine Tochter verheiratet. Ihre Nachkommen wohnen heute noch als Bergleute und Ackerbauer in den Dörfern um Urexweiler.

Das zehnte Kind Hans Peters, ein am 2.7. 1739 geborener Sohn wandert nach Nordamerika aus und hat dort wohl auch sein Glück gemacht.
Man erzählt, dass er im Jahre 1777 den um ihre Freiheit vom englischen Joch ringenden Staaten die Summe von 450.000 Dollar geliehen habe. Sein jüngster Bruder,
M i c h a e l H a b e n
Geboren am 18. 7 1745 war in seiner beruflichen Entwicklung nicht so glücklich. Er lßsst sich um 1777 herum als Arbeiter in Mitlosheim nieder. Mitlosheim ist ein kleines Dörfchen im Hochwald. Seine Bewohner, damals etwas mehr als 100, leben vom Ackerbau. Michaels Ehefrau Maria Catharina H o f f, entstammt einem in der Losheimer Gegend ansässigen Geschlecht. Nach ihr sind die Nachkommen der beiden heute noch im Volksmund benannt. „Huef Maetz“, das sind die Namen unseres Großvaters und seines Bruders, von denen wir später auch hören werden. Michael Habens Sohn, geboren am 12. 12. 1777, erhält bei seiner Taufe in der Pfarrkirche zu Losheim den Namen seines Urgroßvaters
                                                      J o h a n n J a k o b H a b e n.
Allzu früh sterben ihm dei Eltern weg. Am 17.1.1783 schließt Michael Haben die Augen für immer, und kaum 5 Jahre später, am 3.2. 1787 folgt ihm Maria Catharina im Tode nach. Der so schwer getroffene Sohn kann die ganze Schwere des Verlustes wohl nicht ermessen. Er besucht die Winterschule in Mitlosheim (eine Dorfschule gibt es zu dieser Zeit in Mitlosheim noch nicht). Kaum dass er dem Knabenalter entwachsen ist,verdient er sein Lebensunterhalt im Tagelohn. Seine

Seine Söhne können bereits die erste in Mitlosheim im Jahre 1822 gegründete Volksschule besuchen. Der älteste Sohn Matthias, geboren am 1812 wird von der um 1840 herum aufkommenden Auswandererbewegung ergriffen. Mit seiner Familie wandert er 1843 nach Nordamerika aus. Über sein Schicksal ist in der neuen Welt nichts mehr bekannt geworden.

Johannes Haben geboren 12. 11. 1818

Vermählt sich am 29. 11. 1841 mit Catharina Sauer, geb am 25. 10. 1815
In Mitlosheim. Seine Arbeit als Altbauer gilt dem Ausbau des von seinem Vater ererbten Besitzes. Zahlreich sind seine Kinder. Erwähnt seien nur die, die ihrerseits auch wieder zur Gründung eigener Familien gelangt sind.:
Da ist zuerst Hans Peter haben. Er heiratet nach Büschfeld; seine Frau ist eine geb. Hansen Ihre Nachkommen wohnen heute noch dort.
Auch der zweite Sohn, Johann Haben, läßt sich in Büschfeld nieder.
Er holt sich seine Gemahlin aus Rappweiler. Sie entstammt der Sippe der Lehnen.
Anna Haben vermählt sich mit dem Lehrer Gerhard Heinen aus Mitlosheim.
Michael Haben wählt Gertrud Konter aus Mitlosheim zu seiner Lebensgefährtin.
Zuletzt
M a t t h i a s H a b e n.


Er ist geboren am 21.7. 1847 zu Mitlosheim. Mit 23 Jahren schon nimmt er am 28.1.1847 Catharina Ursula Breidt zur Frau. Nur 12 Jahre dauert das Glück dieser Ehe. Am 22.4. 1882 steht Matthias Haben am letzten Lager seiner so sehr geliebten Gattin. Mit ihm trauern 3 Kinder im Alter von 3 bis 9 Jahren um ihre Mutter. Eine harte Jugend verleben diese drei Geschwister, als Matthias Haben sich zum zweiten mal verheiratet. Maria Marx aus Weierweiler wird ihre Stiefmutter.
Aus dieser Ehe gehen 5 Kinder hervor:
  1. Peter Haben, gefallen an der Westfront
  2. Johann Haben, heute Hauptlehrer in Karthaus bei Trier,
  3. August Haben,gefallen in der großen Schlacht in Frankreich 1917
  4. Anna Haben, verheiratet mit Joseph Demmer zu Büschfeld und
  5. Maria Haben. verheiratet mit Gottfried Weyand zu Büschfeld
Kurz nach seiner zweiten Heirat siedelt Matthias Haben nach Büschfeld über. Am Bahnhof baut er eine Gastwirtschaft. Mit ihr zusammen betreibt er ein Fuhrgeschäft, d.h. die mit der Bahn ankommenden Güter bringt er mit seinem Pferdefuhrwerk auf die umliegenden Dörfer. Wenden wir uns jedoch den Kindern aus erster Ehe zu. Matthias Joseph Haben wurde am 20.12.1873 geboren. Er heiratete am 15. 7. 1907 Catharina Kuhn aus Bueschfeld und siedelte später mit ihr nach Merzig über, wo er heute noch wohnt.
Aus dieser Ehe gehen 5 Kinder hervor:
  1. Peter Haben, gefallen an der Westfront
  2. Johann Haben, heute Hauptlehrer in Karthaus bei Trier,
  3. August Haben,gefallen in der großen Schlacht in Frankreich 1917
  4. Anna Haben, verheiratet mit Joseph Demmer zu Büschfeld und
  5. Maria Haben. verheiratet mit Gottfried Weyand zu Büschfeld
Aus der zweiten Ehe geht unter anderem die Tochter




hier ist die Gruppe in Vogelsbüsch, an das Haus kann ich mich noch sehr gut erinnern

Barbara Haben, geb.19. 7. 1879 in Mitlosheim hervor.
Sie heiratet am 11. Januar 1901 den Bergmann August Valentin. wohnhaft in Vogelsbüsch.
Aus dieser Ehe kommen die folgenden Kinder:


A. August Nikolaus Valentin und Ehefrau Maria Wilhelmine Andexser zuletzt wohnhaft in Wuppertal  gehen folgende Kinder hervor
1a. Margret Koch geb. 1935
2a.Rolf Günter geb. 1936 gest. 1971
3a. Manfred geb. 1939
4a. Horst Hilmar geb. 1941

B. Adalbert Valentin , geb. am 3. Oktober 1908 in Vogelsbüsch verheiratet mit Emma Maria Stehle zuletzt wohnhaft in Bad Waldsee - Reute, gestorben am 9. Dezember 1995 in Bad Waldsee/ Reute
    aus dieser Beziehung kamen 7 Kinder hervor

1.    Siegfried geb. 41 - Todgeburt

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2.    Christine  geb 27. Januar 1942 verheiratet mit Karl Gläsle
aus dieser Ehe kamen 4 Kinder hervor
1a. Karl  geb. 14 Januar 1962
2a. Andreas geb. 19. Januar 1965
3a. Brigitte geb. 28. Mai 1968
4a. Ingrid geb, 22. Dezember 1970
Christine ist leider allzu früh im Alter  von 40 Jahren verstorben

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3.    Manfred geb. 30. Dezember 1943 verheiratet in erster Ehe mit Johanna Kohler, in zweiter Ehe mit Muay
 beide Ehen blieben kinderlos

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4.    Waltraud geb. 16. Juli 1945 verehelicht mit Heinz Bauerkämper
aus dieser Ehe kamen 3 Kinder hervor
1a. Nicole
2a. Sandra
3a. Heiko
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4a. Barbara geb. 3. Mai 1947 gest. 7. Mai 1947 an Blutvergiftung
5a. Regina geb. 30. September 1951 - gestorben am 29. November 1951 durch Gewalt

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5.    Gabriele geb. 2. September 1955

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C.    Maria  verehelicht mit Johann Pohl zuletzt wohnhaft in Merzig
aus dieser Ehe kamen 5 Kinder hervor
1a.  Heinrich
2a.  Maria
3a.  Mathilde
4a   Albert
5a. Adelheid

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D. Matthias geb. 28. August in Vogelsbüsch,  verehelicht mit Hildegard Hübner, zuletzt wohnhaft in Saarbrücken
diese Ehe brachte 4 Kinder hervor
1a.   Klaus
2a.   Bärbel
3a.   Burkhard
4a.   Matthias

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E. Adelheid geb. 10.Oktober 1910, verehelicht mit Josef Edmund Clemens geb. 14. Mai 1907  zuletzt wohnhaft in Vogelsbüsch; aus dieser Ehe kamen 3 Kinder hervor

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1a.   Agnes geb. 27. Oktober 1932 verehelicht mit Erwin Junker
2a.   Josef geb. 9. Juli 1935 gest. 20. August 1991 in Merzig
3a.   Matthilde
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Familie Valentin vor dem Haus in Vogelsbüsch

Adalbert am 8, Mai 1932

Die Großeltern August und Barbara Valentin geb. Haben in Jahre 1936 im Haus Goethe Straße 27 in Merzig

Ostern 1940 haben unsere Eltern in Waldsee sich das "Jawort" gegeben


Im Januar 1942 kam Christa Adelheid zur Welt


schon wenige Monate später musste Vater an die Ostfront. Vorher brachte er seine Familie in Sicherheit nach Giesenweiler. 


Hier Mutter mit Christa und dem Hofgetier des Hauseigentümers

Hier wohnten wir im Haus von Familie Fischer im Erdgeschoss, später zog auch Familie Zylsdorff in das Obergeschoss ein.


eine Aufnahme aus dem Jahre 1944, das zweite Kind der Familie Namens Manfred. Im Jahre 1945 folgte dann das dritte Kind mit Namen Waldtraud Renate.

Als im Jahre 1948 der Sohn der Familie Fischer aus der Gefangenschaft nach Hause kam, mussten wir die Wohnung räumen. 
Wir zogen dann nach Waldsee in den Hopfenweilerweg am Stadtrand von Waldsee. Dort wohnten wir in einem alten Bauernhaus. Der Garten war groß, der Vater legte einen Garten an mit vielen Johannisbeeren und anderen Früchten. Hier kam auch meine Schwester Regina am 30.September 1951 zur Welt.

Ich kann mich noch sehr gut an diese Zeit erinnern, die Winter waren sehr kalt, es gab sehr viel Schnee, ich musste immer durch den meter hohen Schnee laufen. Sehr froh war ich immer, wenn der Stadtsee zugefroren war, so konnte ich immer eine Abkürzung machen.
Das Ideal war, wenn gerade der Schlitten mit der Milch von Hopfenweiler kam, da konnte ich dann aufsitzen. Schulbusse gab es zu jener Zeit noch nicht. Wir wurden nicht verwöhnt wie heute!!

Ein Schicksalsschlag im Jahre 1951

Was war passiert ??


Am Abend des 28. Novembersaßen wir noch zusammen im Wohnzimmer. Gegen 22:00 Uhr gingen wir schlafen. Meine ältere Schwester Christa schlief auf der Bank im Wohnzimmer, links der Wohnzimmertüre. Ich schlief an der Wand, die das Wohnzimmer vom Schlafzimmer der Eltern trennte.An meiner Schlafstätte stand auch der Kinderwagen mit meiner kleinen Schwester Regina. Meine Eltern und Waltraud schliefen im fünf Stufen erhöhten Schlafzimmer.
Es war eine sehr helle Vollmondnacht. Die Helligkeit des Mondes erleuchtete auch das Wohnzimmer, so konnte man alles im Zimmer erkennen. Gegen Mitternacht konnte man Schritte und Geräusche im Haus vernehmen. Irgendwann hörte ich Schritte und Geräusche vor der Wohnzimmertüre, dann drehte sich der Schlüssel im Schloss und fiel schließlich zu Boden.

Die Wohnzimmertüre öffnete sich, eine Person betrat das Zimmer, ging bis zur Mitte, dann in die Hocke. In dieser Stellung kam er zu mir an den Kinderwagen. Ich konnte ihn genau erkennen, es war der Hausbesitzer. Er hantierte im Kinderwagen, mir stockte der Atem, ich hatte Angst. Mittlerweile fing das Baby an zu schreien, nach einer Weile wurde es nur noch ein wimmern und schließlich verstummte es ganz.

Ich rief die Mutter, leider hörte sie mich nicht. Der Vater rief was ist los? ich antwortete Waltraud ist an meinem Bett!! Ich wusste ja sie liegt bei den Eltern im Bett, ich konnte in meiner Angst nicht sagen, dass der Hausbesitzer an meinem Bett stand, denn ich hatte Angst vor ihm. Vater sagte, ich solle schlafen, Waltraud liege im Bett. Er jedoch ging wieder in der Hocke bis zur Zimmermitte, stand dann auf und verließ das Zimmer, ohne es zu schließen.

Am folgenden Morgen fiel mir das Erlebte von der Nacht wieder ein, ich stand auf sah im Kinderwagen nach , weckte meine ältere Schwester und sagte zu ihr - das Baby ist weg. Ich rannte nach draußen, rannte zu meiner Mutter, die gerade Holz holte um Feuer zu machen. Ich erzälte ihr, was passiert war, wir rannten beide ins Haus, da hatte meine Schwester schon das tote Baby auf den Armen.

Sie berichtete, dass der Kopf des Kindes in den Schal eingewickelt war und eine Hand vor den Mund gebunden war, das Kind wurde erstickt. Sehr große Angst  überfiel uns, wir hatten alle Angst darüber zu reden. 

Vater nahm daraufhin Kontakt zu seinem Vater in Merzig auf, dann wurde der Umzug vorbereitet.

Während des Packens wurde dann auch unser Vater von dem Hausbesitzer angegriffen, weil dieser versuchte, den Auszug zu verhindern 

Daraufhin fuhr mein Vater mit dem Fahrrad in die Stadt, um die Polizei zu informieren, diese kam dann mit zwei Mann und nahm die Vernehmung auf.

Erst als wir dann weit weg in Sicherheit waren, konnten wir über die Erlebnisse reden, doch da war es für unsere Regina schon zu spät schon am 21. November1951 wurde ihr junges Leben vom Hausbesitzer Jäh beendet






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Hier mit Gatte Karl und Tochter Brigitte


2. Manfred August Valentin , Beruf: Bau / Möbelschreiner zuletzt wohnhaft in Udon Thani Thailand
diese Aufnahme entstand 1944

September 1955 – Erinnerungen
Am 2. September wurde meine jüngste Schwester Gabriele geboren. Unsere Mutter bekam daraufhin einen Erholungsurlaub. Wir Kinder wurden dann bei der Verwandtschaft untergebracht.
Meine Schwester Waltraud und ich wurden zum Bahnhof „Merzig Ost“ gebracht. Zusammen mit dem Vater fuhren wir mit der „Merzig Büschfelder Eisenbahn“ nach Büschfeld. Von dort ging es per Fuß weiter nach Vogelsbüsch. Dort durften wir die nächsten 6 Wochen bei Tante Adelheid mit der Familie wohnen.
Sie hatten eine Landwirtschaft. Die Familie bestand aus 5 Personen, Tante Adelheid ihr Mann und Kinder Josef, Agnes und Mathilde.
In dieser Familie war es auch so wie bei vielen der Vorfahren, Sie waren Landwirte und auch im Bergbau tätig. Der Familienvater sowie der Sohn Josef waren im Bergbau tätig die Frau mit den Töchtern trieb die Landwirtschaft um. 
Ich durfte oft mit den Kühen auf die Weide und auf das Vieh aufpassen. Mit den Kühen wurden auch die Felder bestellt, die Äcker mit dem Pflug umgegraben, das Heu mit dem Heuwagen eingefahren, sowie auch das Getreide wenn es mit der Sense geschnitten war.

War das Getreide eingefahren, so wurde es gedroschen und danach in der Wandelmühle das Korn vom Spreu getrennt. Ich durfte dann die Wandelmühle bedienen, das war schon anstrengend.
An den Wochenenden wurde der Rahm von der Mich abgeschöpft und in dem Butterfass die Butter hergestellt. Ich durfte dann das Butterfass bedienen.

hier ein altes Modell !!
Eines Tages hatte Josef einen Hahn geschlachtet, er hatte ihn nicht wie es mein Vater immer machte, vorher betäubt, sondern einfach den Kopf abgeschlagen. Das Ergebnis, der Hahn rannte ohne Kopf durch das Dorf.

Diese Zeit war für mich sehr lehrreich!!




dieses Bild entstand im Jahre 1956




unsere Schulklasse vor der neuen Kreuzbergschule in Merzig Im April 1958

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Hier bin ich schon etwas älter im Jahre 1963


Im Sommer des Jahres 1977 machten wir einen Ausflug in meine alte Heimat nach Merzig. Dort ließen wir uns auf dem Campingplatz nahe des Stadtparks nieder. Nun begann erst einmal die Planung, wir wollten die Verwandten besuchen, die ich seit 1959 nicht mehr gesehen haben. Am nächsten Morgen machten wir uns auf den Weg zu meiner Tante Maria Pohl am Stefansberg. Ich fand das Haus auf Anhieb.
Nun standen wir vor der Haustüre und klingelten, es war eine Überraschung. Tante Maria schaute verdutzt oben aus dem Fenster und fragte was wollt ihr. Ich fragte sie: „Tante Maria kennst du mich nicht mehr“? Ich bin der Manfred ! Voller Freude rief sie Onkel Johann, auch er kam ans Fenster, während sie herunter kam und die Türe öffnete. Es war ein herzliches  Wiedersehen. Es gab viel zu erzählen, man hatte sich so viele Jahre nicht gesehen.
Sie luden uns ein, unser Zelt bei ihnen auf dem Berg aufzubauen, so war es auch einfacher mit einander zu Kommunizieren.

Die Zeit wurde sinnvoll genutzt, wir machten zusammen viele ausgiebige Ausflüge, es war auch für die alten Menschen etwas Besonderes die weitere Umwelt zu erkunden, unter anderem waren wir auch in Trier und Perl, besuchten auch ihre Kinder. So lernten wir auch ihre Kinder kennen.
Ich hatte auch noch die Erinnerungen an Vogelsbüsch im Kopf, auch dieses verschlafene Dorf besuchten wir. Leider trafen wir niemanden von der Verwandtschaft an. Nur das landwirtschaftliche Anwesen, das meine Tante Adelheid inne hatte war verweist und gehörte vermutlich jemand anderem. So verließen wir das Dorf wieder, ohne jemand anzutreffen.

Es war für uns alle eine sehr schöne Zeit.
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viele Jahre zogen wieder ins Land

wir schreiben das Jahr 1997 - es ist mal wieder Zeit die alte Heimat Merzig zu besuchen. Leider haben sich Onkel Johann und Tante Maria von dieser Erde schon verabschiedet.

Als wir in der Nähe von Völklingen waren, habe ich mein Handy geschnappt und die Telefonnr. von meiner Cousine Bärbel Britten angewählt, ja tatsächlich hatte es geklappt. Sie erklärte mir, wo sie wohnt und gab eine Wegbeschreibung, der wir folgten.

In Überherrn angekommen, mussten wir noch einmal anrufen, um uns neu zu orientieren, letztendlich haben wir die Siedlung gefunden.
Viel gab es zu erzählen, denn man hatte sich das letzte Mal in den 50er Jahren das letzte Mal gesehen.
Bärbel organisierte ein Cousintreffen bei dem alle aus Nah und fern kamen.


bei Bärbel traf man sich zum Cousintreffen - vielen herzlichen Dank !!


erst ein Besuch der Cloef mit der Saarschleife




wir machten einen Ausflug nach Saarburg, wo wir das Castell Saarburg besichtigten


die Saarburg



es gab auch ein Museum wo wo ich viele alte Maschinen und Gerätschaften sah, die ich bei meinem Aufenthalt in Vogelsbüsch kennenlernte,


wie das Butterfass, das ich während meines Aufenthaltes bedienen durfte

Das Arbeitsleben nahm weiter seinen Lauf, an den Wochenenden fuhr ich oft in die Berge um zu wandern. Mein Lieblingsziel war Vorarlberg, es lag nicht allzu weit von meinem Wohnort entfernt


ein Betriebsausflug nach Dalaas Nahe Bludenz stand auf dem Plan. Der Weg führte und zur Freiburger Hütte und am nächsten Tag zur Ravensburger Hütte.
Das war im August 1960.




hier der Formarinsee unterhalb der Freiburger Hütte






in dieser schönen Welt war ich immer gern zu Hause !!

diese Aufnahme entstand 2015 im Dezember
Fotoalbum www.picasaweb.google.com/manfred.valentin.001 Hier in Thailand hat er noch mal seine Erfahrungen aus dem Berufsleben eingesetzt und ein großes Gästehaus erstellt. Dies ist der Abschluss seines Berufslebens.


Gabriele auf dem Gartengelände am Gipsberg im Jahre 1957


sie war immer Papas Liebling


mein Berufsleben ist abgeschlossen, mein Rentnerparadies erbaut, nun kann ich mich zurück lehnen

Wohnen im Isaan

Garten im Isaan